Erstes MCL Turnier für 2019 erfolgreich beendet - Bericht

Wir haben am 25. Mai 2019 das erste Liga Turnier für das Jahr gespielt und zum zweiten mal war der Schlosspark in Jessen Austragungsort.
Als Spielort gliedert er sich in drei Bereiche ein die jeweils unterschiedliche Spielarten erfordern. Da sind zum einen die weiten offenen Bereiche die schon Golfplatz Charakter haben, dann Bereiche mit vielen Bäumen wo man mehr unten durch spielen sollte und dann der Bereich um das Schloss, wo es eng ist und zudem auch noch mit starkem Bewuchs und Wegen mit Pflaster usw. gibt.

Dieser Herausforderung haben sich wieder Spieler aus Magdeburg, Berlin, Spandau, Bensheim und natürlich der Ausrichter Region gestellt. In dem Gelände wurden 12 Bahnen ausgewählt und dabei Ziele die schon vorhanden sind und so keine passenden vorhanden, mit Zielen des UHC bestückt.

Weiterhin gab es eine Bonusbahn, bei der man mit drei Bällen versuchen konnte, seinen Score noch ein mal ein wenig nach unten zu korrigieren.

Aufgeteilt in 3er Spielgruppen wurden die Spieler alle gleichzeitig auf ihre Runde geschickt und die Jagd nach dem niedrigsten Score begann. Für machen leider gleich an der ersten Spielbahn mit der maximalen Punktzahl. Sollte es ein Spieler nicht schaffen eine Bahn mit 10 Schlägen erfolgreich zu beenden, so muss eine 11 geschrieben werden.

Kein schlechtes Ergebnis ließ die Stimmung kippen, dafür sorgte schon allein der Sportgeist innerhalb der Spielgruppen. Jeder sollte Spaß beim Spiel haben und so wurde jeder Spieler nach so einem Ergebnis wieder ein Stück weit aufgebaut. Natürlich wurden auch die Scores verglichen, wenn sich Spielgruppen unterwegs trafen und es wurde natürlich auch „Gefachsimpelt“, welcher Weg an welcher Bahn eine bessere Möglichkeit bot um so wenig Schläge wie möglich zu brauchen.

Das die Bahnen mitunter zu einfach Wirkten liegt aber auch am Können einzelner Spieler. So gelang es Robert (einem Spieler des GC Pankow) auf seinem ersten Crossgolf Turnier überhaupt, gleich ein „Hole in One“ auf Bahn 9 zu spielen. Dazu muss man sagen, das der Abschlag extra so gewählt war, das man unter Bäumen abschlagen musste und das Gelände erst nach der halben Strecke offen wurde. Als Ziel musste ein Papierkorb getroffen werden, der auch noch Seitlich mit einer AusZone gut verteidigt wurde. Können oder Glück, das ist da Zweitrangig. Herzlichen Glückwunsch Robert, sehr gut gespielt.

Auch schwierig zu spielen erwies sich der Bereich vor und um das Schloss. So mancher Ball landete beim Versuch den Poller vor dem Wassergraben zu treffen eben in diesem. Manchmal auch mehrfach. Hier war nicht die Länge der Bahn die Schwierigkeit sonder die Lage des Ziels an sich.

Auch der Bereich um das Schloss hatte seine Tücken, denn der Abschlag für Bahn 11 ging wieder über diesen vorhin erwähnten Wassergraben und alle Golfer wissen ja, Golfbälle und Wasser ziehen sich magisch an…. Zudem kamen dann noch überdachte Fahrradständer, Bäume und Sträucher, eine Straße, die erhöhte Schlosseinfahrt mit Zäunen ins Spiel auf deren Rückseite sich erst das Ziel befand. Jede Menge Möglichkeiten für einen Ball, sich in die „Büsche“ zu schlagen.

Wie bei jedem anderen Spiel, Ausgezählt wird natürlich am Schluss. Bei diesem Turnier gab es eine breite Masse an Spieler, die sich mit einem Score in den 60er zurück gemeldet haben aber auch zwei einsame Ausreißer die mit 49 und 50 Schlägen mal ein paar ganz dicke Bretter gebohrt haben. Aber mit einem Score von 61 Schlägen mussten drei Spieler noch in das Stechen um den dritten Platz. Mit Nico aus Spandau, Thoralf aus Wittenberg und Stefan aus Bensheim ging es gleich vom der Anmeldung aus zum Ziel der Bahn 9, den Papierkorb. Leider konnte Thoralf seinen doch recht guten Abschlag nicht in einen guten Score umsetzen, entgegen seiner beiden Mitspieler. Deren Abschlag war, „reden wir nicht drüber“ aber dafür dann die Annäherungen und das Treffen des Ziels. Somit war Thoralf draußen. Weiter ging es mit bahn 2 im Stechen. Abschlag von einem Podest aus um die Abschlagmarkierung von Bahn 3 zu treffen. Ein kleiner unscheinbarer roter Eimer. Beide Spieler mit einem sehr guten Abschlag, wenn auch beide zu weit. Schon der zweite Schlag von Stefan war Hammer. Genau auf Linie setzte der Ball vor dem Eimer auf um dann in wenigen Zentimetern über den Eimer zu springen. Nico konnte sich leider nicht besser in Position bringen um Stefan da unter Druck zu setzen. Somit konnte Stefan den klitzekleinen Vorteil ausnutzen und sicherte sich den 3. Platz.

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